Dr. Martin Stapf

Über mich

Seit Anfang 2013 arbeite ich als freiberuflicher Interim Manager und Consultant in den Bereichen Pharma, Biotechnologie und Medizintechnik.

dr martin stapf photoDabei habe ich folgende Arbeitsschwerpunkte:

  • Geschäftsführung
  • Strategisches Business Development
  • Aufbau und Entwicklung neuer Geschäftsbereiche
  • Unternehmensgründung
  • Post Merger Integration
  • Entwicklung von Vertriebs- und Marketingstrategien und deren Umsetzung
  • Vertriebsleitung und Vertriebsentwicklung

In meiner Freizeit bewege ich mich gerne in der Natur, z.B. Wandern, Joggen, Radfahren und Schwimmen, reise gerne und interessiere mich für mechanische Armbanduhren.

Weitere Online Profile von Dr. Martin Stapf:


Lebenslauf von Dr. Martin Stapf

Geboren wurde ich am 12.Juli 1960 in Schorndorf (http://de.wikipedia.org/wiki/ Schorndorf, http://www.schorndorf.de/de/Home) einer Stadt in Baden Württemberg, die etwa 26 km östlich von Stuttgart liegt. Auch geboren wurde in Schorndorf, etwas früher, am 17.März 1834 Gottlieb Daimler, der Erfinder des ersten schelllaufenden leichten Benzinmotors.

Aufgewachsen bin ich in der Stadt Langenburg (Stadtrechte seit 1226 und rund 1.700 Einwohner inklusive Eingemeindungen), (http://de.wikipedia.org/wiki/ Langenburg, http://www.langenburg.de/) in der Region Hohenlohe, die zum Landkreis Schwäbisch Hall gehört. Auch dort aufgewachsen sind, neben anderen, Joschka Fischer (Politiker, Die Grünen, Bundesaußenminister und Vizekanzler 1996 – 2005), sowie Rezzo Schlauch (Politiker, Die Grünen). Hohenlohe ist bekannt durch seine Landschaft und dessen Sehenswürdigkeiten, sowie durch seine ökologische bäuerliche Erzeugergemeinschaft und deren Pioniere (http://www.youtube.com/ watch?v=zZZon8zl76A). Langenburg ist aber vor allem bekannt durch sein Schloss, (http://www.schlosslangenburg.de/), das sich im Privatbesitz der Familie HohenloheLangenburg befindet und auch deren Wohnsitz ist. Mit seinem Renaissance-Innenhof, zählt es zu einem der schönsten Schlösser Deutschlands und hat zuletzt 2013 durch den Besuch von Prinz Charles, dem Cousin des heutigen Fürsten Philip zu HohenloheLangenburg, internationale Schlagzeilen gemacht

Nachdem ich die Grundschule in Langenburg absolviert hatte, besuchte ich die Realschule im Nachbarort Blaufelden und habe diese mit der mittlere Reife, mit Auszeichnung, abgeschlossen. Das danach besuchte berufliche Wirtschafts-Gymnasium in Crailsheim habe ich 1980 mit der Allgemeinen Hochschulreife abgeschlossen. Nach der Aufnahme des Studiums der Lebensmitteltechnologie an der Technischen Universität Berlin hatte ich mich bereits nach dem ersten Semester entschlossen, bedingt durch die unterschiedlichen Studienschwerpunkte, an die Universität Stuttgart Hohenheim (https://www.uni-hohenheim.de) zu wechseln. Nach Abschluss des Studiums und meiner in der Industrie angefertigten Diplomarbeit mit dem Thema „Untersuchungen zum Viaminabbau bei der Herstellung und Lagerung von Säuglingsnahrungen„ bei der Firma Milupa AG, (http://www.milupa-gmbh.de/mg/ ) habe ich den Zivildienst in einer der führenden Grossforschungseinrichtungen, der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung (GSF), München-Neuherberg, bei der ich mich dafür aktiv beworben hatte, geleistet. Im Rahmen des Zivildienstes habe ich Pestizid-Analysenmethoden für die Firma Shell entwickelt. 1989 habe ich an der Universität München-Weihenstephan meine Doktorarbeit, ein Europäisches Forschungsprojekt, begonnen. Neben der Anfertigung der Doktorarbeit wurde mir eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität angeboten in deren Rahmen ich im Fachbereich Lehrveranstaltungen und Praktika abgehalten habe. Parallel zur Anfertigung meiner Dissertation habe ich ein Aufbaustudium der Biotechnologie an der Technischen Universität München aufgenommen und erfolgreich beendet.

1993 habe ich das Angebot der Firma Gambro Medizintechnik GmbH, der deutschen Tochter eines weltweit führenden Schwedischen Medizintechnik Konzerns auf dem Gebiet der Nierenersatztherapie (Dialyse) (http://www.gambro.com/en/global/), als Produktmanager angenommen. In den folgenden Jahren wurde ich zum „GruppenProduktmanager“ und schließlich 1998 zum „Leiter Marketing und Vertrieb Peritoneal Dialyse“ befördert.

1999 wurde mir durch die Personalberatung Nicholson International ein Angebot der Firma AMGEN (http://www.amgen.com), dem weltweit führenden Biotechnologieunternehmen, als Product Development Manager gemacht. Die Aufgabe war zunächst den Launch eines neuen Medikamentes vorzubereiten und dabei sämtliche Pre-Marketing Maßnahmen zu definieren. Für den anschließenden Launch musste ein Marketing Konzept, sowie die Kommunikation und Interaktion mit den anderen Abteilungen, die für die erfolgreiche Markteinführung unabdingbar sind, sichergestellt werden. Ich habe diese Schnittstellenfunktion als Mitglied der nationalen und des internationalen Business-Teams erfolgreich aktiv ausgefüllt. Das Medikament Aranesp® wurde erfolgreich in den Markt eingeführt und vermarktet. Parallel zur Vorbereitung der Markteinführung galt es einen neuen Geschäftsbereich (Business Unit) für den Bereich „Nephrologie“ aufzubauen und in der Niederlassung bzw. dem Konzern zu etablieren. Nach erfolgreicher Etablierung der Business Unit und Markteinführung des Medikamentes Aranesp®, zur Behandlung der renalen Anämie, wurde ich 2001 als Head Key Account Management mit dem Auf- und Ausbau des Bereiches Key Account Managements in der Nephrologie betraut, den ich, mit Unterstützung der internationalen Consultingfirma Campbell Aliance Europaweit mit gestaltet habe.

2004 erhielt ich von der Firma International Physicians Network (IPN), einem Servicenetzwerk und Einkaufsverbund (Group Purchasing Organization, GPO) für niedergelassene Ärzte mit Sitz in Baltimore (USA) ein Angebot. Die Firma IPN, die im Bereich Onkologie mit der Firma AMGEN in Amerika zusammenarbeiten, bot mir an, in Absprache mit der Firma AMGEN, die erste Niederlassung bzw. das erste Ärzte-Netzwerk in Europa, in Deutschland, entsprechend dem amerikanischen Geschäftsmodell, zu gründen und über dieses Netzwerk die Firma AMGEN als einen Industriepartner mit einzubeziehen. IPN unterhält in USA mehrere Ärzte-Netzwerke in unterschiedlichen medizinischen Indikationen wie Onkologie „International Oncology Network (ION), Urologie „International Urology Network (URN), International Gastro-Enterology Network (IGN), Rheumatologie „International Rheumatology Network (IRN), Nephrologie „International Nephrology Network“ (INN) und einem Netzwerk mit den amerikanischen Krankenversicherungen „Managed Care Network“ (MCN). Das diesen Netzwerken zugrunde liegende Geschäftsmodell ist Einkaufsmacht, durch die Einbindung der Health Care Provider (Ärzte und Ärzteorganisationen) als Mitglieder des Netzwerkes (Membership Agreements) zu bündeln. Um die Mitgliedschaft für die Ärzte in USA attraktiv zu gestalten, erhalten diese kostenlose Services, wie beispielsweise wissenschaftliche Fortbildungen, die Teilnahme an wissenschaftlichen Studien, Abrechnungsunterstützung und können die benötigten Medikamente über die Einkaufsgemeinschaft (GPO, Group Purchasing Organization) des Netzwerkes zu günstigeren Konditionen beziehen. Die Netzwerke wiederum schließen Verträge mit der pharmazeutischen Industrie ab und erhalten Mengenrabatte, die sie teilweise wiederum in das jeweilige Netzwerk investieren. Weiterhin wurden für die Mitglieder des Netzwerkes unter anderen auch die Teilnahme an Zulassungsstudien für Medikamente der Pharmapartner ermöglicht und somit die Durchführung dieser Studien für die Pharmapartner effizienter gestaltet. In Deutschland war es 2004, aufgrund einer Novellierung des Gesundheitsgesetzes, die Einführung des sogenannten Gesundheitsmodernisierungsgesetzes (GMG) erstmals möglich als sogenannte Managementgesellschaft mit Krankenkassen Direktverträge abzuschließen. Dies ermöglichte es für AmerisourceBergen Coperation, die inzwischen IPN übernommen hatte, ein Ärztenetzwerk, weitgehend entsprechend den geschilderten US-Netzwerken, als European Physicians Netwerk (EPN) im Rahmen der Integrierten Versorgung aufzubauen.

2006 wurde mir von PAREXEL (Hauptsitz in Boston, USA http://www.parexel.com), neben Quintiles, die weltweit führende CRO (Contract Research Organization) die Position des „ European Vice President Europe, Account Management“ innerhalb der Business Unit „Consulting“ angeboten. In dieser Position war ich für die Account Manager in Berlin, Freiburg, Uxbridge (nahe London) und Paris verantwortlich und habe das Account Management mit P&LVerantwortung auf- und ausgebaut. Ziel war es hierbei, bei bestehenden Kunden das Geschäft auszubauen und darüber hinaus aktiv neue Kunden für den Bereich PAREXEL Consulting zu gewinnen.

2008 wurde mir durch Hikma Pharmaceuticals Ltd. (http://www.hikma.com), über Kienbaum, eine der führenden Personalberatungen, die Position des Global Business Unit Leiter Onkologie und die Geschäftsführung der Ribosepharm GmbH Deutschland und Österreich angeboten. Ab Februar 2010 wurde ich zusätzlich mit der Geschäftsführung der Hikma Pharma Benelux B.V. betraut. Die ursprünglich 1978 in Jordanien gegründete Hikma Pharmaceuticals Ltd. Gruppe, London, ist eine schnell wachsende multinationale Pharmagruppe, die sich auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung eines breiten Portfolios an „Branded“ und „Non-Branded“ Generika und weiterer einlizensierter Produkte konzentriert und ihren geographischen Fokus in der sogenannten MENA-Region (Middle East North Africa) hat. Hikma hatte Ende 2007 zwei Firmen in Deutschland akquiriert. Dies waren die Ribosepharm GmbH, ein seit ca. 20 Jahren auf die Onkologie spezialisiertes Pharmaunternehmen und die Thymoorgan GmbH, ein Lohnhersteller, der Medikamente für Pharmaunternehmen produziert.

Meine Aufgaben, festgelegt in einem auf fünf Jahre befristeten Vertrag, waren die verantwortliche Entwicklung einer Europäischen Markteintrittsstrategie für den Bereich Onkologie unter Integration des akquirierten Unternehmens Ribosepharm GmbH, des bestehenden onkologischen Produktportfolios, sowie der bestehenden Niederlassungen in Portugal, Italien, Benelux und Niederlande . Mit der Unterstützung einer der weltweit führenden Unternehmensberatungen, habe ich die strategische Positionierung, die Auswahl der Zielmärkte, die Wachstumsstrategie, die Finanzplanung und die Umsetzungspläne (Roadmaps) für die ausgewählten Länder erarbeitet. Parallel dazu habe ich die Ribosepharm GmbH mit der bereits bestehenden Hikma Pharma GmbH erfolgreich verschmolzen und das Gesamtgeschäft nach München, dem Sitz der Ribosepharm GmbH, verlegt. Dabei hatte ich für alle Post-Merger-Aktivitäten die Verantwortung. Der Fokus der bereits bestandenen Hikma Pharma GmbH ist das Klinikgeschäft mit sogenannten Injectables (Antibiotika, ZNS, Antiinfektiva, Anästhetika Hikma, Anti-Emetika Hikma, Antiarythmika Hikma).

Nach erfolgreicher Zusammenführung der beiden Unternehmen habe ich beide Gesellschaften erfolgreich geführt, sowohl den Geschäftsbereich Onkologie, als auch den Geschäftsbereich Injectables. Meinen auf fünf Jahre befristeten Arbeitsvertrag habe ich Ende 2012 erfolgreich erfüllt und wie vorgesehen beendet.

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